kobler Weinkeller



Der Keller im Bestandsgebäude ist für die Weinproduktion zu klein geworden. So bot es sich an, an der Rückseite des Bestandsgebäudes einen neuen Keller anzuschließen. Dieser sollte sich dabei unter den Weinreben verbergen, wertvoller Kulturgrund durch den Bau erhalten bleiben. Bestandsgebäude, Rückseite
Baugrube
Hier das Profil des Aushubs: ca. 70-80cm Humus für die Weinreben, dann eine fast homogene weissliche Kalkschotterschicht, abgelagert vom Fennerbach… dieser Schotter sollte das hauptsächliche Baumaterial werden…
Mit Aushubmaterial erstellter Beton wurde mehrfach eingesetzt: gestampft für die Wände, als glatte Sichtoberfläche an den Decken und als Terrazzoboden.
Der Stampfbeton ahmt die Schichten des Erdreichs nach und ist nebenher raumklimatisch aktivObwohl der Keller unter der Erde liegt, bleibt dem Kellermeister der Verlauf der Jahreszeiten nicht verborgen...

Armin und Monika Kobler

Projektpartner: theodor gallmetzer architecture 
Statik Keller: Dr. Ing. Rodolfo Senoner
Statik Weinraum: Dr. Ing. Klaus Seeber
Bauunternehmen: Giulianibau
Schlosser: Klaus Andergassen
Hebescheibe Weinraum: Haitec
HSL-Installationen: Herbert Christoforetti
Elektroinstallationen Keller: Elektro Bachmann
Elektroinstallationen Weinraum: Elektroteam
Fotos Keller: Marion Lafogler
Fotos Weinraum: Jürgen Eheim
Terrazzo: Sgarbossa
Tische/Stühle: Haidacher
Bautischler: Amegg

Margreid, Weinstraße︎︎︎

Video︎


Es ist ein Low-Tech-Weinkeller entstanden, der weder Kühlung noch Heizung braucht und ganzjährig weitgehend die gleicheTemperatur und Luftfeuchtigkeit aufweist. Die Gärgase werden von einem Kaminsystem ohne Lüftungsgerät abgeführt. Mit dieser Investition kann an die Tradition der Langlebigkeit der alten Weinkeller von Margreid angeschlossen werden, die teilweise mehrere Hundert Jahre alt sind…


Mark
                           ︎